Gabriele Undine Meyer

re_cloud
Installation
C-Print auf transparentem Skizzenpapier

„Re_cloud ist eine Installation aus 450 halbtransparenten Fotos von Menschen aus dem 20. Jhd. bis heute. Ein wolkenförmiger Bildspeicher, ein Erinnerungsarchiv der Künstlerin, in dem sich Fotos anonymer Personen, von Familienmitgliedern und Geflüchteten aufschichten, überlagern und bewegen.”

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re_cloud (Detail)
Installation
C-Print auf transparentem Skizzenpapier

„ Die Menschen und Situationen der Vergangenheit mögen auf den Fotos stillstehen, aber werden doch in der sich sanft bewegenden Wolke wieder ‚herbeigerufen‘ – engl.: recall. Die Vergangenen berühren und bewegen uns weiterhin – wir müssen nur hin- und zurückschauen.“

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re_cloud (Detail)
Installation
C-Print auf transparentem Skizzenpapier

„Streift denn nicht uns selber ein Hauch der Luft, die um die Früheren gewesen ist?“ fragt W. Benjamin. Re_cloud verbildlicht diesen Hauch und ruft eine „eine geheime Verabredung zwischen den gewesenen Geschlechtern und unserem“ auf. Aus der Verbindung zurück entsteht eine Verantwortung nach vorn..“

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Recall By Night
Multimeda Installation
SW-Fotos, Stahl, diverse Materialien
Sound: Chris Jones

„Ein riesiges unförmiges Objekt, mit schwarzer rauer, rissiger Oberfläche, in die unregelmäßig Fotografien, teilweise zerknickte und zerknüllte Bündel von Fotografien eingearbeitet sind, hängt tief über einem filigranen Bettgestell aus Metall. Kaum betrachtet man die Fotos aus der Nähe, …“

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Recall By Night (Detail)
Multimeda Installation
SW-Fotos, Stahl, diverse Materialien
Sound: Chris Jones

„… stellt sich eine Art Zeittunnel-Phänomen ein. Der vergangene Augenblick, von Fotografie zitiert, wird gesehen mit heutigen Augen, die Bedeutung suchen, Geschichten ahnen, Atmosphären zu spüren meinen. Die Bilder rufen das Kontinuum von Erinnern, Vergessen, Verlieren, Wiederauftauchen hervor.“

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Recall By Night (Detail)
Multimeda Installation
SW-Fotos, Stahl, diverse Materialien
Sound: Chris Jones

„Das Werk thematisiert zugleich das Vergessen und das Erinnern und vor allem die Fragilität und Unbeherrschbarkeit des Erinnerungsprozesses. Ein Bild der Ohnmacht der Erinnerung und gleichzeitig ihrer unheimlichen Macht, mit der sie hochwühlt, was längst untergepflügt schien und auf uns lastet.“

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Vita

Gabriele Undine Meyer lebt und arbeitet seit 1996 in Bielefeld. Von 1996 bis 2007 war sie Mitglied des Künstlerhauses Artists Unlimited e.V. 2008 gründete sie die Galerie GUM für zeitgenössische Kunst. In ihrer multimedialen Arbeit nutzt Gabriele Undine Meyer Installation, Fotografie und Video, um sich mit Spuren der Erinnerung, Opfern von Vertreibung und Gewalt und dem Zusammenwirken von globalen und lokalen gesellschaftlichen Prozessen auseinanderzusetzen.
Seit 1990 beteiligte sie sich an Einzelausstellungen sowie an zahlreichen Gruppenausstellungen und Filmfestivals im In- und Ausland.

Galerie GUM
Weststr. 66
33615 Bielefeld
Tel: +49 521 – 13 60 332
Email: g@ggum.de
www.ggum.de

Die Künstlerinnen und Künstler